Pressemitteilungen des CDU-Ortsverband Lobeda

 

13. April 2012: Perspektiven für den Sportpark Lobeda Schuchardt: Stadt muss am Ball bleiben

Am Freitag dem 13. April 2012 informierte sich der Ortsverband Lobeda der CDU über Stand und Perspektiven des Sportparks Lobeda. OB-Kandidat und Kreisvorsitzender Prof. Dietmar Schuchardt zeigte sich erfreut über die Entwicklung des Sportstättenkomplexes in der Alfred Diener-Straße: „Was hier entstanden ist, entfaltet eine große Anziehungskraft und verdient unsere volle Unterstützung.“

Alexander Laube, Geschäftsführer des Sportparks, und Ronny Artmann, Präsident des SV Lobeda 77 führten die Gäste über das 6,6 Hektar große Areal, auf dem sich mehrere Spielfelder, Laufbahnen und eine Sprunganlage befinden. „Seit Anfang 2011 Jahren hat der Betreiber der Anlage, der AFV "Jenaer Hanfrieds" e.V., gemeinsam mit der M3 Sport und Freizeit GmbH & Co. KG und KIJ erheblich in den Komplex investiert.“, so Laube.

Auf der Anlage trainieren Lobedaer Vereine, aber auch auswärtige Sportler. „Der Sportpark Lobeda strahlt in die Region aus. Es gibt internationale Gäste. Der Sportpark kann ein Aushängeschild für ganz Jena sein.“, so Elisabeth Wackernagel, Vorsitzende des Stadtsportbundes.

Die in der Nähe liegenden Schulen nutzen die Sportstätten intensiv. Doch sind einige Anlagen in so schlechtem Zustand, dass sie für den Schulsport nicht zuverlässig zur Verfügung stehen. Daher sind weitere Investitionen notwendig. „Ein Projekt zur weiteren Aufwertung des Sportparks liegt bei KIJ seit längerer Zeit in der Schublade.“, informierte Alexander Laube. Eine Tartanbahn und ein Kunstrasenplatz sollen entstehen, die Weitsprung- und Wurfanlage erneuert werden.

Angesichts der Bedeutung des Sportparks für den Vereinssport und für den nicht vereinsgebundenen Breitensport, der auch eine wichtige Integrationsfunktion erfüllt, und wegen des weiteren Ausbaus des Schulstandorts Lobeda-West sei diese Verzögerung unverständlich, so Dietmar Schuchardt. „Ich empfehle der Stadtverwaltung dringend, das fertig vorliegende Projekt jetzt zügig in die Praxis umzusetzen. Die Stadt muss am Ball bleiben. Es zeigt sich zudem, dass der Sportentwicklungsplan von 2008 jetzt überarbeitet und fortgeschrieben werden muss, da die positive Bevölkerungsentwicklung und die Gestaltung der Jenaer Schullandschaft neue Anforderungen stellen.“

 

2. März 2012: Für fairen Interessenausgleich zwischen Kleingärtnern und Ausweisung neuer Flächen zur Wohnbebauung

CDU Lobeda unterstützt Forderung "Bestandsschutz für fünf Jahre" von OB-Kandidat Prof. Schuchardt

Das gegenwärtig kommunalpolitisch heiße Eisen - die mögliche Ausweisung neuer Flächen zur Wohnbebauung in Kleingartenanlagen - hat der CDU-Ortsverband Lobeda aufgegriffen und sich mit dieser Thematik intensiv befasst. Die Lobedaer Christdemokraten unterstützen mit Nachdruck die Forderung ihres Oberbürgermeisterkandidaten, Prof. Dietmar Schuchardt, den dann betroffenen Kleingärtnern einen Bestandsschutz ihrer Flächen für fünf Jahre einzuräumen. Ein vernünftiger und fairer Interessenausgleich sei das Eine, eine relative Planungssicherheit auch für die vielen Kleingärtner das Andere und ebenso wichtig, wie der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Hermann Kurz erklärte. Der CDU-Ortsverband Lobeda hatte sich unmittelbar nach einer öffentlichen Ortsteilratssitzung mit weit über 100 Teilnehmern zum Thema Kleingärten getroffen. OB-Kandidat Prof. Dietmar Schuchardt (CDU): "Wir haben für die berechtigten Anliegen der Kleingärtner Verständnis. Ein vernünftiger Interessenausgleich ist gefordert. Es müssen auch im Bedarfsfall adäquate Ausgleichsflächen im gleichen Zeitabstand gefunden werden. Ein Bestandsschutz auf fünf Jahre für betroffene Kleingartenanlagen ist der richtige Weg. Und es stellt sich auch die Frage: Ist das potentielle Neubaugebiet am Fuß des Jenzig als eine bevorzugte Variante der Stadtverwaltung wirklich das Non-plus-ultra aller Lösungsvarianten ?" Die Lobedaer Christdemokraten sehen hier eine komplexe Themenstellung (Fragen der Infrastruktur, bestehende Hochspannungsleitungen, mögliche Erdfälle, notwendige geologische Untersuchungen und städteplanerische Arbeiten). Zur Kläerung all dieser Fragen sind ohnehin in jedem Falle mehrere Jahre erforderlich. CDU-Vorsitzender Hermann Kurz: "Wir werden im Interesse der sehr zahlreichen Kleingärtner mit Wohnsitz Lobeda politisch am Ball bleiben und den Entscheidungsprozess im Sinne eines berechtigten und fairen Interessenausgleichs konstruktiv weiter begleiten." Jedenfalls mache es wenig Sinn, sich ausschliesslich oder zu sehr nur auf das potentielle Neubaugebiet am Jenzig-Fuss zu fixieren.

16. September 2010: Vielseitige Bepflanzungsaktion mit über 300 Bäumen auf dem Autobahntunnel bis Ende Dezember

Auf vielfachen Wunsch und Nachfragen von Bewohnern Lobedas und von CDU-Mitgliedern hat sich der CDU-Ortsverband Lobeda in seiner jüngsten Sitzung mit dem Projekt "Begrünung und Wegebau auf dem Areal des Autobahntunnels" befasst. Aktuelle Informationen aus erster Hand erhielten die Teilnehmer der Veranstaltung vom dafür zustaendigen Projektleiter des Vorhabens aus dem Landesamt fuer Bau und Verkehr, Dirk Busch aus Erfurt. CDU-Vorsitzender Hermann Kurz begrüßte ausdrücklich im Namen der Mitglieder die sehr vielseitige und abwechslungsreiche Vegetation, die auf dem Autobahntunnel angepflanzt wird. Der Zeitplan dafür ist klar definiert. Natürlich abhängig von den jeweiligen Witterungsbedingungen im letzten Vierteljahr. 2010 wird der Wegebau (durchgehend Festbelag mit Bitumen und Sicherung der Wege mit Pollern, um Fahrzeugverkehr zu unterbinden ) voraussichtlich bis Ende November abgeschlossen sein. Die Wege sind für Fußgänger und Radfahrer gedacht. Die große Bepflanzungsaktion wird Ende September beginnen und soll dann im Dezember 2010 abgeschlossen sein - natürlich alles witterungsabhängig. Auf dem Plateau wird es drei sogenannte Plattformen mit Sitzbänken zum Verweilen geben. Eine der Plattformen ist als Aussichtsplattform konzipiert. Hier soll ein bemerkenswertes, größeres Kunstobjekt aufgestellt werden - quasi als eine Art zusaetzliches Wahrzeichen von Jena. Eine entsprechende Ausschreibung der Stadt Jena fuer einen Offenen Ideenwettbewerb "Kunst an der Autobahn" ist in diesen Tagen angelaufen. Rund 60 Sitzbänke werden auf dem Areal installiert. 45 Abfallbehälter sollen fuer eine saubere Umwelt der Naherholungsanlage sorgen. Insgesamt werden 283 Bäume und zusätzlich 37 Obstbäume gepflanzt. Darueber hinaus werden 26.400 Stauden sowie 18.000 Sträucher angepflanzt. Das Thüringer Landesamt fuer Bau und Verkehr wird in den ersten drei Jahren die komplette Verantwortung einschließlich der Bewirtschaftung der neu angepflanzten Vegetation fuer diese Anlage übernehmen, - Danach wird dies in der Regie der Stadt Jena liegen. CDU-Vorsitzender Hermann Kurz abschliessend: " Diese Anlage wird eine grosse Bereicherung für die Einwohner Lobedas sein, die Naherholung erhält einen noch höheren Stellenwert und planerisch eine optimale Ueberleitung zum Gewerbegebiet Lobeda-Süd."

10. Juni 2010: Presseinformation zur Sondersitzung über Schulnetzplan: "Keine Phantomdiskussion führen!"

Die Lobedaer Christdemokraten sehen der morgigen Sondersitzung des Ortsteilrates Neulobeda zum Schulnetzplan mit grosser Spannung und Erwartungshaltung entgegen.
"Diese Veranstaltung wird je nach Verlauf eine sehr engagierte und heisse Sitzung werden", wie CDU-Ortsverbandschef Hermann Kurz betonte, der auch Mitglied des Ortsteilrates ist.
Der CDU-Ortsverband bedauert sehr, dass es im Vorfeld dieser Sitzung wochenlang zu Irritationen zum Schulnetzplan bei betroffenen Schuelern und Eltern gekommen ist. Mutmassungen und Aussagen einzelner Kommunalpolitiker haben zu ueberflüssigen Unsicherheiten und zu einer "Phantomdiskussion" geführt.

Aus Sicht und profunder Kenntnis der CDU Lobeda war der Standort und die Zukunftsentwicklung des Otto-Schott-Gymnasiums in Lobeda-Ost einschliesslich seines notwendigen Sanierungsbedarfs zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Frage gestellt.
Auch die Notwendigkeit, auf die betroffenen Schüler und Eltern der Brehm-Schule zuzugehen und ihnen für die Übergangszeiten ein akzeptables Unterrichtsangebot zu unterbreiten, war und ist gesichert.
Die notwendigen Anhörungen dazu werden - wie bei jedem Schulnetzplan üblich - auch diesmal vorgenommen und durchgeführt.
Wichtig ist aus Sicht der Lobedaer CDU in Uebereinstimmung mit der Willensbekundung des Ortsteilrates, alle drei Schulformen im einwohnerstaerksten Stadtteil Jenas zu erhalten und die geplante Gemeinschaftsschule mit reformpädagogischen Ansatz "als eine echte Bereicherung auch für die gegenwärtigen Brehm-Schüler zu sehen und zu verstehen", so CDU-Vorsitzender Hermann Kurz.
"Eine nachhaltige und zukunftsweisende Schullandschaft Lobedas ist zu wichtig, als dass sie im parteipolitischen Gezaenk zerredet werden darf", so Kurz.

 

28. Mai 2010: Zu den aktuellen Diskussionen um den Schulnetzplan

Der CDU-Ortsverband Lobeda erklärt zur aktuellen Diskussion um den Schulnetzplan:

  • Wir sprechen uns für eine Weiterentwicklung hin zu einer modernen Schullandschaft in Lobeda aus. Für Lobeda ist es gut, daß alle Schulformen im Stadtteil erhalten bleiben.
  • Wir begrüßen die Sanierung des Otto-Schott-Gymnasiums in Lobeda-Ost einschließlich der Turnhalle und der Erweiterung durch eine Aula.
  • Wir sprechen uns dafür aus, die Alfred-Brehm-Schule durch eine Gemeinschaftsschule mit reformpädagogischem Ansatz zu ersetzen und damit neue Maßstäbe für die Bildungsqualität zu setzen und die Berufsaussichten der Schüler entscheidend zu verbessern. Wir akzeptieren als Lobedaer Christdemokraten, daß während der notwendigen Sanierung des Gebäudes Schüler nach Winzerla zur Schule gehen werden. Diese Verlagerung des Schulstandorts darf nur vorübergehend sein.
  • Die CDU Lobeda fordert die sich abzeichnende Möglichkeit eines Grundschulangebots in Lobeda-Ost festzuschreiben. Das Prinzip kurzer Schulwege muß gewährleistet sein - auch für Drackendorf und Ilmnitz.